Rohrbeheizung

Frostschutz für die Wasserleitung

November 29, 2021 Von Bewusst-kaufen.de
Speziell in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, dass man sich speziell um die außen liegenden Rohre kümmert. Bei Minusgraden ist nämlich durch Vereisung mit schweren Schäden zu rechnen. Dies kann man mit einfachen Mitteln vermeiden und potenziellen Reparaturen mit wenig Aufwand selbst vorbeugen.

Entlüften und Wasser ablassen

Eine einfache Variante um Rohre vor Frostschäden zu schützen ist es, das Wasser abzulassen. Im Anschluss daran können die Leitungen entlüftet werden. Somit ist ein Frostschaden nicht mehr möglich.

Isolieren und dämmen

Damit das Rohr erst gar nicht vereisen kann, das heißt soviel, dass es keinen Minustemperaturen ausgesetzt sein sollte, ist eine Isolierung und eine Dämmung auf jeden Fall empfehlenswert. Rohre, die im frostgefährdeten Bereich liegen, werden hauptsächlich mit einer Rohrisolierung aus Polyethylen gedämmt. Derartige Produkte gibt es in jedem Baumarkt in unterschiedlichen Durchmessern zu kaufen. Auf einer Seite ist ein Schlitz, in den man dann das Rohr legen kann. Dieser kann dann einfach mit einem herkömmlichen Isolierband geschlossen werden. Rohrisolierungen sind nicht teuer, haben aber einen großen Nutzen. Mehr zu dem Thema finden Sie bei Thimmtherm.

Frostsichere Rohre durch Heizelemente

Eine Rohrbeheizung ist mit Sicherheit die Luxusvariante um Rohre vor Vereisung und Frostschäden zu schützen. Heizbänder werden mit Strom geheizt was ziemlich ins Geld gehen kann. Die Kabel und Bänder werden am Rohr befestigt bzw. um dieses gewickelt und an das Stromnetz angeschlossen. Die Erwärmung funktioniert wie bei einer Elektroheizung.
Es gibt auch Heizbänder, die sich an die Außentemperatur anpassen. Diese sind mit einem Thermostaten ausgestattet, der die Temperatur misst und bei Bedarf wird dann das Heizen aktiviert.

Ein eingefrorenes Rohr – was tun

Was macht man nun wenn trotzdem ein Rohr einfriert, das vielleicht trotz Rohrbeheizung vergessen wurde oder ein relevantes Heizungsteil defekt ist. Wenn ein derartiger Vorfall bemerkt wird, ist es notwendig, zuallererst das Hauptventil abzudrehen. Das verhindert, dass kein zusätzliches Wasser mehr nachrinnen kann. Danach kann man versuchen, die Leitung aufzutauen. Dies passiert am besten mit Wärme. Ein schnelles Auftauen mit beispielsweise einem Bunsenbrenner ist allerdings nicht empfehlenswert, da sonst eventuell die Leitung platzen kann. Sinnvoll ist langsames Auftauen mittels Föhn beispielsweise. Wurde die Leitung erfolgreich aufgetaut, sollte man diese auf Dichtheit prüfen. Sinnvoll ist es auf jeden Fall den Installateur des Vertrauens hinzuzuziehen und die Dichtheit von einem Perfektionisten prüfen zu lassen.

Fazit

Eine Rohrbeheizung ist auf jeden Fall für jeden sinnvoll. So können einfach Frostschäden verhindert werden und unnötig teure Kosten vermieden werden. Außerdem empfehlen wir, im Zweifelsfall bei Frostschäden immer einen Spezialisten zurate zu ziehen. Manchmal deckt die Haushaltsversicherung derartige Schäden.

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Fotograf – SkyLine